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Ausstellungsbau Wander Bertoni,
Wien (
1975 – 1976)

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Ausstellungspavillon Wander Bertoni,
Winden am See (1999
2000)



Architekt Johannes Spalt (1920 2010)

Biografie

* 29. 9. 1920 in Gmunden, OÖ
1937
1941 Staatsgewerbeschule Salzburg
1941
– 1945 Technischer Dienst bei der Luftwaffe
1945
– 1949 Architekturbüro Spalt in Gmunden
1949
1952 Architektur-Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Clemens Holzmeister
1951
1974 Mitglied der Arbeitsgruppe 4 (Otto Leitner bis 1953, Wilhelm Holzbauer bis 1964, Friedrich Kurrent bis 1974)
1956
– 1957 Assistent an der Salzburger Sommerakademie bei Konrad Wachsmann
Seit 1957 verheiratet mit Rosetta Corti (Söhne Michael und Johannes)

Ab 1958 intensive Zusammenarbeit mit der
Firma Wittmann in Etsdorf am Kamp
In den 60er Jahren Organisation von Ausstellungen u.a. zu
Josef Hofmann, Adolf Loos und Josef Frank
1968
1973 Lehrbeauftragter für Geschichte der Gegenwartsarchitektur an der Universität für angewandte Kunst
Ab 1969
eigenes Atelier in Wien
1972
– 1975 Seminare für industrielles Bauen und Gestaltung
1973
1990 Professor an der Universität für angewandte Kunst
1973
– 1982 Meisterklasse für Innenarchitektur und Industrieentwurf
1975 1979 Rektor der Universität für angewandte Kunst
1983
– 1987 Meisterklasse für Raumgestaltung und Möbelbau
1987 – 1990 Meisterklasse für
Architektur
1992
– 1996 Vorsitzender der Diözesanbaukommission für OÖ
1996
– 1999 Vorsitzender des Gestaltungsbeirates der Stadt Krems
2. 10. 2010 in Wien


Werke (Auswahl)

1946 1947 Strandbad, Altmünster
1950
1952 Haus Reisinger, Gmunden
1956
– 1958 Pfarrkirche Parsch, Salzburg (Arbeitsgruppe 4), http://www.pfarreparsch.at/geschichte/kirche-und-architektur
1958 – 1970
Seelsorgezentrum Ennsleite, Steyr (Arbeitsgruppe 4 + Johann Georg Gsteu), https://www.dioezese-linz.at/steyr-ennsleite
1959 Musikhaus 3/4, Wien (Arbeitsgruppe 4)
1960
– 1961 3/4-Möbel: Fauteuil, Hocker, Tisch, Constanze-Bank (Arbeitsgruppe 4), https://www.wittmann.at/constanze-34/
1962
– 1964 Haus Raitz von der Frenz alias Haus Glanzbichl, Traunkirchen (Arbeitsgruppe 4)
1964 – 1966
Büro- und Ausstellungsgebäude der Firma Wittmann, Etsdorf am Kamp (Arbeitsgruppe 4)
1965
Haus Spalt, Kollmannsberg (Instandsetzung)
1966
Gästehaus alias Keller Wittmann, Etsdorf am Kamp
1969
Haus Schubert, Lustenau
1971
Möbelwerkstätte Firma Wittmann, Etsdorf am Kamp (Erweiterung)
1970
1975 Haus und Salettl Wittmann, Etsdorf am Kamp, http://www.hauswittmann.at/Geschichte/
1973
Gestaltung des Piaristenplatzes mit 6 Säulen von Wander Bertoni, Wien
1974
Haus Rhomberg (Projekt), Dornbirn
1975
– 1976 Ausstellungsbau Wander Bertoni, Wien
1975
1979 Salvatorkirche am Wienerfeld, Wien, https://www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9076
1980
– 1982 Haus Maier, Neupurkersdorf
1986
1988 Haus Draxler, Nussdorf am Attersee, https://www.azw.at/de/artikel/sammlung/die-architektenhandschrift-johannes-spalts-haus-draxler-in-nussdorf-am-attersee/
1989
– 1990 Haus Streitenberger, Wolfpassing
1994
– 2005 Haus Piplics, Mödling
1997 – 2000
Haus Hollenstein, Lustenau
1999
2000 Ausstellungspavillon Wander Bertoni, Winden am See, http://www.wanderbertoni.com/homepage/pavillon.htm


Auszeichnungen

1952 Meisterschulpreis
1954
Theodor-Körner Preis
1970
Architekturpreis der Stadt Wien
1988
Heinrich-Tessenow-Medaille (Architekturpreis)
1992
Mauriz-Balzarek-Preis Großer Kulturpreis des Landes OÖ
1994
Kulturpreis des Landes NÖ für Architektur
1999
Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA)
2002
Architekturpreis des Landes Burgenland (Ausstellungspavillon Wander Bertoni 1999 – 2000), https://architekturraumburgenland.at/architektur/preise/architekturpreis-des-landes-burgenland
2007
Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien*, https://www.wien.gv.at/presse/2007/05/07/schicker-ein-wichtiger-tag-fuer-wien-und-seine-architektur
2008
Goldene Verdienstmedaille der Stadt Gmunden

*„Während seines Studiums an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Clemens Holzmeister in der "legendären Meisterklasse" gemeinsam mit u.a. Kurrent, Achleitner, Gsteu, Falkner, Schweighofer, Lackner genießt Johannes Spalt durch sein Alter und seine bereits vorhandene Berufserfahrung eine Sonderstellung. Parallel zu seiner "Lehrertätigkeit" sind auch seine Verdienste um die Weitergabe von in Form von Ausstellungen zu sehen. Besonders hervorzuheben sind die Ausstellungen "Wien um 1900" (1964 mit Holzbauer und Kurrent) und die "Internationale Kirchenbauausstellung" (1966 mit Kurrent). Sowie später "Personalen" zu Josef Hoffmann, Heinrich Tessonow, Oswald Haerdtl, Josef Frank und Adolf Loos. Mit diesen Ausstellungen hat Spalt dazu beigetragen, das teilweise verschüttete Wissen über die Wurzeln der zeitgenössischen (modernen) Wiener und Österreichischen Architektur nach 1945 freizulegen.“